
Ev. KiTa Wirbelwind

Herzlich Willkommen
in der KiTa Wirbelwind
Wir sind eine KiTa mit 3 Gruppen und 60 Plätzen für Kinder im Alter von 2 Jahren bis 6 Jahren.
Ab dem 01.01.2026 beziehen wir unseren Neubau in der Stiftstr. 200 und können dann zusätzliche Plätze im U2 und Ü3 Bereich anbieten.
Wir sind auf dem Weg zum anerkannten Bewegungskindergarten, arbeiten inklusiv und können in allen Gruppen Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf anbieten.
Wir bieten Kindern einen Bewegungs-, Erfahrungs-und Erlebnisraum, der Erziehung, Bildung und Betreuung umfasst.
Räumlichkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten sorgen für einen erlebnisreichen Alltag, die aufmerksame Begleitung und Bindung durch Fachkräfte ermöglicht das Erleben von Geborgenheit und Wertschätzung.
Aktivitäten von Kindern werden unterstützt und durch Anregungen der Mitarbeiter erweitert.
Bei uns ist jeder herzlich willkommen.
Leitung
Frau Melanie Schäfer
Telefon:
05223/72711
E-Mail:
HF-KIGA-Zum-Sportplatz@kirchenkreis-herford.de
Stellvertretung
Frau Jeanette Aussieker
Montags - Freitags
Von 7.00 Uhr - 16.00 Uhr
45h
35 Wochenstunden im Block (mit Mittagessen)
35 Wochenstunden geteilt (ohne Mittagessen)
Wir können noch Betreuungsplätze in unserem Neubau anbieten.
Aufnahme voraussichtlich zum 01.01.2026
Volgenede Plätze sind noch verfügbar:
-Krippe ( 4 Monate- 3 Jahre)
-> ausschließlich 45 Stunden
- Ü3 (3 Jahre - Schuleintritt)
-> 35 & 45 Stunden
- Pädagogische Konzeption
- Aufnahmekriterien
- Unsere Räumlichkeiten
- Bewegungskonzeption (Neubau)
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Pädagogische Konzeption
Herzlich Willkommen in der Ev. KiTa Wirbelwind
„Laufe schnell wie der Wind, lache laut, sei wild, springe in Pfützen, sei wütend, liege im Gras, laufe barfuß durch den Sand, bau dir Wolkenschlösser, male bunte Bilder mit den Fingern, spiele fantasievoll, lerne nachhaltig, fühl dich geliebt und behütet, bilde Freundschaften, schlage Wurzeln, bekomme Flügel und fühl dich frei.“
Unsere Konzeption ist die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit und beinhaltet viele Informationen zu den Rahmenbedingungen unserer Kindertageseinrichtung (KiTa).
- Wir möchten den Kindern einen Ort bieten, an dem sie sich angenommen, wohl und geborgen fühlen. An dem sie Freude in der Gemeinschaft haben, sich selbst ausprobieren können und immer neue Erfahrungen sammeln.
- Wir möchten für Familien ein Ort sein, an dem sie sich willkommen fühlen und die Gewissheit haben, dass ihr Kind bei uns gut betreut und gefördert wird. Ihr Kind steht für uns im Mittelpunkt.
- Wir möchten mit unserem Team Wegbegleiter sein und erfüllen diese Aufgabe mit Freude am Beruf – Berufung?
Wir sind auf dem Weg zum anerkannten Bewegungskindergarten
Kinder lernen über Bewegung- sie begreifen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“.
Unser Leitsatz:
„In Bewegung wachsen- mit Körper, Geist und Herz“
Wir sind FREUNDE- KiTa „Für-einander / mit-einander“
Pädagogisches Langzeitprojekt der Stiftung FREUNDE
„Kinder reden mit“
„Ein Platz zum Streiten“
„Inseln der Ruhe“
„Mit viel Gefühl“
„Selber-mach-Tag“
Unser Leitbild
vielfältig – fundiert – verantwortlich – hoffnungsvoll
Mit diesen Eigenschaften beschreibt das Leitbild des Evangelischen Kirchenkreises aus dem Jahr 2010 die Grundlagen der vielfältigen Arbeitsbereiche im gesamten Kirchenkreis Herford.
Auch das Wirken und Handeln in unseren Kindertageseinrichtungen ist durch diese vier Grundeigenschaften geprägt. Ziel ist die Chancengleichheit und Teilhabe für Kinder und die damit einhergehende Bildungsgerechtigkeit. Schwerpunkte setzen wir in der Inklusion, integrativen und interkulturellen Erziehung, Sprachbildung und –Förderung sowie Musik und gesunder Ernährung.
Weitere besondere Schwerpunkte unserer Einrichtung sind die allgemeinen Schwerpunkte nach den Bildungsbereichen, die Zusammenarbeit mit der direkt nebenan liegenden Seniorenresidenz, die ganzheitliche Erziehung und ausgeprägte Naturerfahrungen.
Wir gestalten und leben den Alltag und die Angebote unserer Kindertageseinrichtung
nach dem christlichen Menschenbild.
Wir gestalten und leben den Alltag und die Angebote unserer Kindertageseinrichtung
- Vielfältig
In unserer Einrichtung arbeiten wir,
- fundiert
In unserer Einrichtung arbeiten wir,
- verantwortlich
In unserer Einrichtung arbeiten wir,
- hoffnungsvoll
In unserer Kindertageseinrichtung handeln wir hoffnungsvoll, indem wir mit einer positiven, offenen und optimistischen Grundhaltung unsere Arbeit gestalten.
Wir verstehen es als unsere Aufgabe, Kindern und Eltern auch in Schwierigen und herausfordernden Situationen Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln.
Das zeigt sich beispielsweise in der Gestaltung und Gesprächsführung von Elterngesprächen, in der Bearbeitung von Konflikten unter den Kindern oder auch in pädagogischen Situationen im Alltag, indem Kinder ermutigt werden, Neues zu wagen.
Als evangelische Kita möchten wir vermitteln, dass sich Hoffnung aus dem christlichen Glauben ergibt, so verstehen wir das tägliche Gebet mit den Kindern nicht nur als Ritual, sondern auch als Hoffnungs- und Kraftquelle.
Sichtbar / spürbar wird unser hoffnungsvolles Handeln durch das Vertrauen, dass uns Kinder und Eltern entgegenbringen, durch die Wertschätzung und durch das strahlende Lächeln der Kinder.
Struktur der Gruppen
In unserer Einrichtung bieten wir aktuell in zwei Gruppen, 43 Kindern im Altern von 2 – 6 Jahren einen Betreuungsplatz.
- 2x Gruppenform I
- 1x Gruppenform III
Die Betreuungszeit in unserer Einrichtung bieten wir wie folgt an:
- 35 Stunden (7.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr) geteilt, ohne Mittagessen
- 35 Stunden (7.00 – 14.00 Uhr) im Block, mit Mittagessen
- 45 Stunden (7.00 – 16.00)
In unserer Einrichtung arbeiten wir Teiloffen und Gruppenübergreifend.
Die Gruppen sowie die Nebenräume der jeweiligen Gruppen haben Schwerpunkte
Jedes Kind hat eine feste Gruppe, in der Freispielzeit können die Kinder auch die Räume der anderen Gruppen entdecken, an Angeboten teilnehmen oder die Spielecken auf dem Flur und die anderen Räume nutzen.
Somit arbeitet unsere KiTa nach dem teiloffenen und gruppenübergreifenden Konzept. Damit fördern wir die Entscheidungsfreiheit und die Selbstständigkeit der Kinder im Sinne der Partizipation. Sie können Freundschaften in den anderen Gruppen schließen bzw. pflegen, sich frei nach ihren Interessen und Bedürfnissen frei im Haus (in den Räumen/ Schwerpunktbereichen) bewegen und lernen die Vielfalt der ErzieherInnen kennen und schätzen.
Weitere Informationen können Sie der pädagogischen Konzeption und der Kinderschutzkonzeption in der Einrichtung entnehmen.
Wir freuen uns auf Sie!
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Aufnahmekriterien
Vor den Aufnahmekriterien die jedes Jahr im "Rat der Tageseinrichtung" neu beschlossen werden, stehen die Rahmenbedingungen der Betriebserlaubnis und die Vorgaben durch den Zuschussantrag des LWLs.
Zu den Aufnahmekriterien gebören, soziale Notfälle, Alleinerziehende, Berufstätigkeit beider Eltern, Geschwisterkinder, Ortseigene Kinder, Kinder mit Unterstützungsbedarf/ Förderbedarf, Kinder mit Migrationshintergrung, Kinder nach Alter (letztes Jahr vor der Schule), Berufstätigkeit eines Elternteils.
Die Reihenfolge der Kriterien wird ebenfalls jedes Jahr neu festgelegt.
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Unsere Räumlichkeiten
Räumliche Strukturen
Unsere Einrichtung hat ein helles und offenes Raumkonzept, das mit einfachen Mitteln umgestaltet werden kann und so immer wieder neue Möglichkeiten bietet.
Jede Gruppe kann von außen betreten werden und hat somit einen Zugang zum Außengelände der Einrichtung mit kleinen Terrassen vor den Gruppen.
Die Gruppen haben Glasfronten mit niedrigen Fensterbänken und auf den Fluren sorgen Lichtkuppen und Lampen für Helligkeit.
Im Herz der Einrichtung liegt das Atrium, das für zusätzliches Licht im Flurbereich sorgt und in den verschiedenen Jahreszeiten für unterschiedliche Projekte und Angebote als zusätzlicher Raum genutzt wird.
Alle Gruppen haben Nebenräume die vielfältig genutzt werden, einen Waschraum und einen Garderobenbereich vor den Gruppen.
Zusätzlich werden die Nebenräume von Gruppe 2 & 3 als Essensräume der jeweiligen Gruppen genutzt. Die Gruppe 1 nutzt den Essenssraum mit einer zweiten kleinen Küche (Frühstücksküche) als Essensraum, da in diesem Raum eine Küche steht, darf er nicht als Spielraum genutzt werden. Aus diesem Grund hat die Gruppe 1 einen zweiten Nebenraum (Malwerkstatt) die aber von allen Gruppen genutzt werden kann.
Beschreibung der einzelnen Gruppenräume, Nebenräume und Spielbereiche mit ihren jeweiligen Schwerpunkten:
- Gruppe 1 / Bauraum
Der Schwerpunkt in Gruppe 1 oder dem Bauraum liegt, wie der Name schon sagt im Bauen und Konstruieren. Hier können sich die Kinder auf mehreren Ebenen mit unterschiedlichsten Konstruktion-und Baumaterialien ausleben und ausprobieren. Der Raum bietet hierfür viel Platz und freie Flächen.
- Gruppe 2 / Kinderwohnung (KIWO) + Nebenraum
In der Gruppe 2 liegt der Schwerpunkt im Rollenspiel. Zur Ausstattung der Gruppe gehört eine Kinderküche/ Kinderwohnung, eine Werkbank bzw. ein Werkstattbereich, eine Baustelle, unterschiedlichste Spielteppiche und viele verschiedene Materialien und Verkleidungssachen, die zum fantasievollen Rollenspiel anregen.
- Gruppe 3 / Sinneswerkstatt (Übergangsgruppe)
In der Gruppe 3 liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich der Wahrnehmung. Zur Ausstattung der Gruppe gehört eine Podestlandschaft mit unterschiedlichen Untergründen zum Tasten und Fühlen. In dem Podest findet man viele unterschiedliche Materialien die Sinnesanregend sind. Ein kleiner Nebenraum bietet eine gemütliche Rückzugsmöglichkeit für Projekte oder Angebote. Zwei große Teppiche mit verschiedenen Strukturen laden zum Spielen ein. Die vielfältigen Spielmaterialien, die in der Gruppe zu finden sind, fordern alle Sinne und regen zum erlebnisreichen Spielen an.
- Malwerkstatt
Die Malwerkstatt bietet den Kindern die unterschiedlichsten Materialien und Möglichkeiten zum Malen, Basteln, Werken und Gestalten.
Die Kinder werden in Angeboten und Projekten aber auch im freien Nutzen begleitet.
- Multifunktionsraum
Der Multifunktionsraum wird als Schlaf-, sowie Therapie- und Leseraum genutzt.
In diesem Raum schlafen die Kinder der einer Gruppe in der Mittagszeit. In der Freispielzeit finden hier aber auch angeleitete Angebote, Frühförderung oder auch freies Spiel statt.
Die Betten, die sich in einem Podest befinden werden während der Freispielzeit dort versteckt.
- Schlafraum
Im Schlafraum steht eine Burg, in der die Kinder schlafen. Auf zwei Ebenen und in kleinen Höhlen findet man die Betten und Schlafmöglichkeiten der Kinder.
Die Burg ermöglicht den Kindern eine gemütliche, ruhige und geschützte Schlafumgebung.
- Essensraum (Frühstücksküche)
In diesem Raum wird, wie der Name schon sagt das Frühstück der Kinder (aller Gruppen) zubereitet.
Der Frühstücksraum wird zusätzlich von der Gruppe 1 als Essensraum genutzt.
Weiterhin finden Back-und Kochangebote in diesem Raum statt.
- Flur/ Halle
Im Hallenbereich der Einrichtung gibt es einen zusätzlichen Schwerpunktbereich, der immer wieder umgestaltet wird. Von einem Einkaufsladen bis zu einer Bewegungsbaustelle hat es schon viele für Kinder ansprechende Gestaltungen gegeben. Zurzeit befindet sich dort eine kleine Bewegungsbaustelle.
Eltern finden in diesem Bereich auch die Elterninformationsecke mit einem großen Whiteboard mit verschiedenen Informationen, Terminen und Angeboten.
- Atrium
Das Atrium sorgt für viel Licht im Hallen- und Flurbereich sowie im Frühstücksraum. Das Atrium wird durch eine Ehrenamtliche Mitarbeiterin gepflegt und den Jahreszeiten entsprechend gestaltet.
Im Winter und insbesondere zu Weihnachtszeit ist unser Atrium beleuchtet und winterlich/Weihnachtlich geschmückt. Zu Weihnachten ist dort unser belebter Weihnachtsweg aufgebaut, an dem an jedem Tag ein Teil der Weihnachtsgeschichte erzählt wird.
- Turnhalle
Wir nutzen regelmäßig die nah gelegene Turnhalle an der Seniorenresidenz, jede Gruppe hat einen festen Tag in der Woche. Die Turnhalle ist mit vielen Großen und kleinen Turngeräten und Turnutensilien ausgestattet, so dass wir allen Altersgruppen (U3 & Ü3) gerecht werden können.
In allen drei Gruppen stehen den Kindern Spielmaterialen, Spiele und Puzzle zur freien Verfügung.
In jeder Gruppe gibt es für die Grundbedürfnisse der Kinder einen kleinen Maltisch/Basteltisch und eine kleine Bücherecke. Die Spiele und Spielmaterialien werden in allen Bereichen regelmäßig getauscht, um neue Anreize, Impulse und Lernmöglichkeiten zu bieten.
Weitere Räume:
- Eingangsbereich
In unserem Eingangsbereich können sich Interessierte über aktuelle Themen im Kindergarten informieren. Hier bieten Projektaufsteller, Kurzinformationen und unser Speiseplan einen kleinen Einblick.
Auch ein Bücherregal zum Ausleihen und Tauschen von Büchern „von Familien für Familien“, das durch den Elternrat angeregt wird, ist dort zu finden.
- Küche
Unsere Einrichtung verfügt über eine Wirtschaftsküche/ Mittagsküche, in der unsere Hauswirtschaftsfachkraft (Küchenfee) täglich für alle drei Gruppen frisch und gesund kocht.
- Büro
Leitungsbüro, welches unter anderem zur administrativen, organisatorischen und Dokumentationsarbeit von der Einrichtungsleitung genutzt wird.
- Mitarbeiterraum
Der Mitarbeiterraum bietet den Fachkräften in ihren Pausen eine Rückzugsmöglichkeit, um sich etwas auszuruhen und Kraft für die weitere tägliche pädagogische Arbeit zu sammeln.
Zusätzlich wird dieser Raum für Dokumentationsarbeit der pädagogischen Fachkräfte, Elterngespräche, Personalgespräche und Fördergespräche genutzt.
- Außenbereich
Der Außenbereich unserer Einrichtung verläuft fast um das gesamte Gebäude.
Alle Gruppen sowie der Haupteingang sind über den Außenbereich/ Garten der Einrichtung zu erreichen.
Das Außengelände der Einrichtung ist komplett umzäunt und bietet durch Hecken, Bäume und Büsche einen zusätzlichen Sichtschutz zur Straße und den umliegenden Gärten.
Zum Außengelände der Einrichtung gehört ein großer Hof, über den die Einrichtung zu erreichen ist und auf dem die Kinder mit Fahrzeugen fahren oder mit Kreide malen können.
Die Terrassen vor den Gruppen werden häufig für verschiedene Angebote im Außenbereich genutzt.
Im hinteren Teil des Außengeländes (zur Straße hin) befindet sich ein großer Sandspielbereich mit einer Matschanlage, einem Kletterturm mit Rutsche und einem Spielhäuschen.
Angrenzend an den Sandbereich befindet sich Rasenfläche, ein großer Erdhügel zum rauf und runterlaufen, ein großes Spiel- Piratenschiff, eine Wiese mit Holzpferden, Turnstangen und eine große Schaukel. Fast der gesamte hintere Spielbereich ist durch ein Blätterdach von zwei großen Bäumen, einer Buche und einer Kastanie geschützt.
Hinter dem Gebäude zur Seite der Seniorenresidenz befindet sich ein neu angelegter Bereich, der durch ein aufstellbares Tipi und einer Spielfeuerstelle zum Rollenspiel anregen soll.
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Bewegungskonzeption (Neubau)
1. Einleitung und Leitbild
Der Landessportbund NRW und die Sportjugend NRW möchten mit dem Konzept „Anerkannter Bewegungskindergarten“ Sportvereine und Kindertagesstätten ermutigen, die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern zu unterstützen, so wie der Bewegungsarmut und Bewegungslosigkeit gemeinsam entgegenzuwirken. Durch die Kooperation erweitern Kitas ihre pädagogische Arbeit durch vielfältige und qualifizierte Bewegungsangebote. Personelle und fachliche Ressourcen können intensiver genutzt und ergänzende Bewegungs-, Spiel -und Sportangebote geschaffen werden.
Unsere Einrichtung steht in der Trägerschaft des Ev. Kirchenkreises Herford und ist eine von zwei Einrichtungen, die sich für diesen Schwerpunkt bewusst entschieden hat.
Kinder lernen über Bewegung – sie begreifen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“. In unserer Bewegungskita steht daher die ganzheitliche Förderung des Kindes im Zentrum, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bewegungsförderung als Grundlage kindlicher Entwicklung.
Unsere KiTa versteht sich als Raum, in dem Kinder spielerisch, frei und gezielt in Bewegung sein dürfen. Bewegung ist für uns nicht nur ein pädagogisches Werkzeug, sondern Ausdruck kindlicher Lebensfreude, ein Weg zur Selbstwirksamkeit und ein zentraler Bestandteil gesunder Entwicklung.
Dies spiegelt auch unser Name und ein Teil des Logos unserer KiTa wider. Der Wirbelwind steht für die Bewegung, die mitreißt und motiviert. Für die Lebendigkeit und die Aktivität, die unsere päd. Arbeit ausmacht und den Alltag beschreibt. So bunt und vielfältig, wie die Farben unseres Wirbels, sind auch die Kinder und Mitarbeiten unserer KiTa. Der Wind im Namen „Wirbelwind“, der den heiligen Geist assoziiert und unsere enge theologische Verbindung und unseren Träger widerspiegelt.
Unser Leitsatz:
„In Bewegung wachsen – mit Körper, Geist und Herz“
2. Pädagogische Grundlagen
Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Kindern und dient in erster Linie der Gesundheit und dem Wohlbefinden. Ohne Bewegung wäre die Entwicklung zu einer selbstständigen, selbstbewussten und gesunden, erwachsenen Person nicht möglich. Bewegung stellt somit die Grundlage für die gesamte Persönlichkeitsentwicklung dar. Bewegung setzen wir gleich mit der (Weiter-)Entwicklung jedes einzelnen Kindes, das wir begleiten und fördern. Bewegung ist für Kinder ein Ausdruck von Lebensfreude. Über Bewegung und Wahrnehmung treten die Kinder in einen Dialog mit ihrer Umwelt. Das Greifen wird zum Be-Greifen und das Anfassen zum Er-fassen. Laut Renate Zimmer bilden Bewegung und Wahrnehmung die Basis von Lern -und Entwicklungsprozessen.
Kinder, die sich viel bewegen...- sind sicherer und haben ein geringeres Unfallrisiko
- stärken ihr Immunsystem und sind weniger krankheitsanfällig
- steigern ihre Reaktionsfähigkeit
- fördern ihre geistigen Fähigkeiten
- stärken ihr Selbstvertrauen
- sind erfindungsreicher und kreativer
- können ihren Körper und ihre Fähigkeiten gut einschätzen
- fördern ihre Konzentrationsfähigkeit
- haben mehr Kraft und Ausdauer
- können Stress leichter abbauen
- haben eine stabilere Knochensubstanz
- fördern ihre Sprachentwicklung
- haben gute Laune und sind ausgeglichener
- fördern ihren Gleichgewichtssinn
- haben weniger Angstgefühle
- verbessern ihre räumliche Wahrnehmung
Unsere pädagogische Arbeit basiert auf aktuellen entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Erkenntnissen:
- Kinder lernen durch aktives Tun.
- Bewegung fördert die Verknüpfung von Nervenzellen und damit auch kognitive Prozesse.
- Körper- und Bewegungserfahrungen sind Voraussetzung für spätere schulische Anforderungen (z. B. Schreiben, Lesen, Konzentration).
- Wir orientieren uns an den Prinzipien der Psychomotorik und des situations- und bedürfnisorientierten Ansatzes die das Kind als aktiven Gestalter seiner Entwicklung begreifen.
3. Ziele und Förderbereiche der Bewegungserziehung
Unsere Bewegungsförderung verfolgt mehrere zentrale Ziele und deckt somit folgende Förderbereiche ab:
Motorische Ziele (Motorische Kompetenz)
- Förderung der konditionellen Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Flexibilität)
- Förderung der Alltagsmotorik (Laufen, Springen, Rollen usw.)
- Förderung der koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewicht, Differenzierung, Orientierung, Kopplung und Umstellung)
- Schulung der Grob- und Feinmotorik
- Verbesserung der Körperwahrnehmung und Reaktionsfähigkeit
Kognitive Ziele (Kognitive Kompetenz)
- Förderung der Konzentrationsfähigkeit durch Bewegungsaufträge, Bewegungsabläufe und Bewegungspausen
- Unterstützung mathematischer und sprachlicher Kompetenzen durch bewegtes Lernen
- Raum für kreative Problemlösungsstrategien
Soziale Ziele (Sozialkompetenz)
- Förderung der Teamfähigkeit, Kooperation und Einhaltung von Regeln durch Teamspiele
- Abbau von Aggressionen und Energieüberschuss
- Förderung der Konfliktfähigkeit und Frustrationstoleranz durch
- Stärkung des Selbstwertgefühls durch Erfolgserlebnisse in Bewegungssituationen
Emotionale Ziele (Emotionale Kompetenzen)
- Abbau von Ängsten durch sichere Bewegungserfahrungen
- Förderung von Selbstvertrauen durch das Meistern motorischer Herausforderungen
Materialerfahrung (Materialkompetenz)
- Wahrnehmen von unterschiedlichen Strukturen und Festigkeiten
- Zweckentfremden von Alltagsmaterialien (Bierdeckel, Zeitungen usw.)
4. Umsetzung der Bewegungskonzeption im Alltag
Es gibt unterschiedliche konzeptionelle Methoden die Bewegung im Alltag der Kinder in Bewegungsangeboten oder Projekten im Mehrzweckraum, in der Turnhalle oder im Außenbereich zu fördern. Wir nutzen diese individuell, Situations- und Bedürfnisorientiert nach Alter, Entwicklungsstand und Bedürfnis der Kinder.
- Das geschlossene Konzept
- Bewegungsanweisung
Vorgegebene Spiel- und Bewegungshandlungen
ê
Genormte Bewegungsausführung
ê
Eine „richtige“ Lösung
ê
Erfahren und Erlernen von Bewegungsmöglichkeiten und -fertigkeiten
ê
Produktorientierung (deduktiv/analytisch) Weg und Ziel sind festgelegt und vorgegeben
ê
Wer kann…? Macht nach…? Seht zu…?
- Das teil-offene Konzept
- Bewegungsaufgabe
Konkreter Handlungsspielraum
ê
Individuelle Bewegungsfindung und -ausführung
ê
Mehrere Aufgabenlösungen
ê
Ausprobieren und Erfinden von einigen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten
ê
Prozess- und Produktorientierung Ziele werden beschrieben, der Weg ist weitgehend freigestellt
ê
Welche Möglichkeiten…?
Probiert aus, wie…!
Findet Wege…; sucht Lösungen…!
Welche Ideen habt ihr…!
- Das offene Konzept
- Bewegungsanregung
Impuls mit weitgehendem Handlungsspielraum
ê
Vielfältige Bewegungs- und Spielmöglichkeiten
ê
Unbegrenzte Lösungsvielfalt
ê
Erlebnis von Bewegung und Spiel
ê
Prozessorientierung (induktiv/ synthetisch) einige Wege finden, entstehende oder vorhandene Probleme lösen
ê
Impulse und Anreize vordergründig durch Material und Gerätekombinationen
Umsetzung in der Tagesstruktur
Bewegung ist fest in den Tagesablauf integriert:
- Bewegter Morgenkreis: Begrüßung mit Bewegungsspielen, Tänzen, Bewegungsgeschichten, Koordinationsübungen uvm.
- Freispiel: Zugang zu zum Bewegungsraum, Bewegungsmaterialien, Baubereichen und Außengelände ist jederzeit möglich.
- Gezielte Bewegungsangebote/ Projekte: Gruppenangebote im Bewegungsraum oder draußen (z. B. Balancieren, Klettern, Fangspiele), Bewegungsangebote in der großen Turnhalle
- Externe und interne Bewegungsprojekte: z. B. „Freddie Flitzer“, „Toben, turnen, tanzen“, „Paule Puste“, Bewegungsangebote für U3 Kinder, „Bewegungsförderung mit Alltagsmaterialien“, „Hier bewegt sich was“, „Bärenstark, im Kreis Herford“ und „Bewegungsförderung im Alltag“.
- Naturtage: Waldtage, Ausflüge zur Skaterbahn, Spielplätzen und zum Sportplatz zur Förderung der naturnahen Bewegung
Weitere Bewegungsangebote
- „Freddie Flitzer“ Sicher mit dem Laufrad unterwegs- Bewegungsförderung auf dem Laufrad für Kinder von 2-4 Jahren durch den KSB Herford
- Teilnahme am Volkslauf/ Bambinilauf in Randringhausen
- Väternachmittag im „Tobiland“ oder auf Hof Quest
Räumliche und materielle Voraussetzungen
In allen Gruppen sind Schwerpunkte verankert, die diverse Bildungsbereiche abdecken (siehe pädagogische Konzeption), aber dennoch viel Raum und Möglichkeiten zur Bewegung bieten.
Die Gruppen- und Nebenräume
Die Gruppen- und Nebenräume bieten den Kindern trotz ihrer Schwerpunkte zusätzlichen Bewegungsraum und Bewegungsanreize („Bewegung ist überall möglich“).
Der Bewegungsraum/ Mehrzweckraum
Der Bewegungsraum ist der Hauptraum um Bewegung im Alltag zu Leben und zu Erleben. Er ist mit Weichbodenmatten, Kletterwand/ Boulderwand, Sprossenwand, Schaukeln, Trampolin, Kästen, Tunneln, Balanciermöglichkeiten und vielen weiteren Materialien ausgestattet.
Die Flure
Die Flure bieten den Kindern zusätzlichen Bewegungsraum. Mit Rutschautos und Wheely Bugs können die Kinder durch die Flure fahren.
Das Außengelände/ Garten
Das Außengelände bietet mit Klettergerüsten, Höhenunterschieden im ganzen Außengelände, Rutschen, Schaukeln, Balanciermöglichkeiten, Sand- und Wasserspielbereichen, Turnstangen und einer Bobbycar-Rennstrecke viele Bewegungsmöglichkein. Das Außengelände ist in einen U3 und Ü3 Bereich unterteilt, um entsprechend des Alters Bewegungsmöglichkeiten zu bieten.
Die Turnhalle
Die große Turnhalle in Klosterbauerschaft an der Seniorenresidenz liegt ganz in der Nähe und wird von uns regelmäßig genutzt. Jede Gruppe geht an einem festen Tag in der Woche in die Turnhalle. Die Turnhalle ist mit vielen Großen und kleinen Turngeräten und Turnutensilien ausgestattet, so dass wir allen Altersgruppen (U3 & Ü3) gerecht werden können.
Der Naturerlebnisraum
Der Naturerlebnisraum gehört durch regelmäßige Ausflüge in den benachbarten Wald, zur Skaterbahn oder größeren zu Spielplätzen zu einem festen Bestandteil unseres Bewegungsalltags.
Allgemeine Materialien
Allgemeine Materialien bieten den Kindern in allen Räumen Bewegungsanreize
- Vielfältige Kleingeräte wie Tücher, Reifen, Bälle, Seile und kleine Turngeräte (Flusssteine, Motorikwürfel, Stapelsteine, Balanceboard usw.)
- Alltagsmaterialien zur Bewegungsförderung: Kartons, Decken, Rollen, Naturmaterialien
- Kleine Bewegungsbaustellen (z. B. mit Kisten, Bretter, Seile) zur Förderung kreativer Bewegungsformen
5. Beobachtung, Dokumentation und Förderung
- Beobachtung der motorischen Entwicklung anhand von Beobachtungsbögen (z. B. EBD, Motorik Plus ggf. Kuno Bella)
- Dokumentation in Portfolios und Entwicklungsgesprächen
- Frühzeitiges Erkennen von motorischen Auffälligkeiten und Zusammenarbeit mit Therapeut*innen bei Bedarf
- Individuelle Bewegungsförderung und Differenzierung bei Bedarf (z. B. bei Inklusionskindern)
6. Zusammenarbeit mit Eltern
- Elternabende zu Bewegungsthemen (z. B. Bewegungsförderung: „Wie wichtig ist Bewegung für unsere Kinder?“)
- Bewegungsangebote für Familien
- Gemeinsame Sportfeste und Bewegungsaktionen im Jahreslauf
- Beratung zu bewegungsförderlichem Verhalten zu Hause
7. Kooperationen und Netzwerke
- Die Kooperation und Anbindung an den Verein TV Häver, ist für uns von großer Bedeutung. Nicht nur, dass die Kooperation mit dem Verein uns die Möglichkeit gibt ein anerkannter Bewegungskindergarten zu sein, sondern auch der fachliche Austausch, die Möglichkeit der gemeinsamen Nutzung von Materialen und Räumlichkeiten und auch die Möglichkeit von Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.
- Mögliche Zusammenarbeit mit Physiotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen
- Teilnahme/ geplante Teilnahme an regionalen Bewegungsprojekten (z. B. „Gemeindelauf/ Bambinilauf, „Freddie Flitzer“, „Paule Puste“, „Toben, turnen, tanzen“ usw.)
- Regelmäßiger Austausch mit dem Kreissportbund Herford (KSB Herford) und der Sportjugend im KSB
8. Fortbildung und Qualitätssicherung
- Jährliche Teamschulungen in den Bereichen „Bewegungsförderung in Verein und KiTa“ vom KSB Herford, Psychomotorik und Gesundheitsförderung
- Regelmäßige Schulungen und Qualifikationen zu Bewegungsbeauftragen
- Interne Evaluation: Reflexion der Bewegungsangebote im Team, Feedback durch Kinder und Eltern
9. Fazit
Bewegung ist bei uns kein „Zusatzangebot“, sondern eins der tragenden Fundamente der pädagogischen Arbeit. Wir schaffen eine bewegungsfreundliche Umgebung, in der ich die Kinder körperlich, geistig und emotional frei entfalten können. Durch vielseitige Bewegungsanlässe wird die ganzheitliche Entwicklung der Kinder unterstützt, begleitet und gestärkt – für einen gesunden, glücklichen Start ins Leben.